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Wolfgang Sterneck
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Wolfgang Sterneck:
 
ROT


 Der Raum in den wir eintauchen. Der uns umschließt. Der in uns ist. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus. -
 
Wir haben uns geöffnet. Haben begonnen neu zu atmen, begonnen diese Wirklichkeit zu atmen. -
 
Dein Körper in rotem Licht. Eingetaucht. Meine Lippen streichen über Dich. -
 
Wir werden zum Teil dieses Raumes. Aufgehend in diesem Fluss. Aus dem Innersten heraus. Mit jedem Herzschlag. -
 
Der Rhythmus der Trommeln. -
 
Der süßliche Geschmack während meine Zunge Deine Brust streichelt. Fingerspitzen, die auf Deinem Bauch einen Stern zeichnen. -
 
Worte auf Deinen Körper schreiben. Genau diese Worte schreiben. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus. -
 
Der Raum in den wir eintauchen. Der uns umschließt. Der in uns ist. -
 
Wir haben uns geöffnet. Unsere Sprache gefunden. Die Zeichen entschlüsselt. Sie neu entworfen, fließend. So wie wir es wollten. -
 
Wir haben begonnen neu zu atmen, diese Wirklichkeit zu atmen. -
 
Der Raum in den wir eintauchen. Der uns umschließt. Der in uns ist. -
 
In diesen Momenten, in denen alles andere an Bedeutung verliert. Nicht mehr existiert. -
 
Immer tiefer. Immer tiefer tauchen wir hinein in diesen endlosen Fluss. Mit jedem Herzschlag. -
 
So rot. So wahr. So tief. -
 
So tief in uns, während wir uns öffnen. Bis auch diese Begriffe ihre Bedeutung verloren haben. –
 
Wir sind ein Teil geworden. Darin aufgegangen. Genauso wie es ein Teil von uns wurde. -
 
Dein nackter Körper. Eingetaucht in das Rot, das sich seinen Weg bahnt. -
 
Deine Lippen, sie lächeln sanft. -
 
Spuren in meinem Gesicht, Zeichen auf den Wangen. Das Rot, das Deine Finger auf meinem Körper verteilt. -
 
Unsere Zungen begegnen sich in einem zeitlosen Tanz. -
 
Spuren auf meiner Brust. Du dringst voller Zärtlichkeit immer tiefer. Bis die äußere Hülle sich öffnet. -
 
Die Zeit hat ihre Bedeutung für uns verloren. Zeit, die sich auflöst indem sie endlos wird. Endlos in diesem roten Fluss. -
 
Blicke die alles sagen. Es bedarf längst keiner Worte mehr. In diesem Raum. -
 
Worte als Relikte. Relikte einer vergangenen Welt. Eine Welt, die in uns nicht mehr besteht. -
 
Keine Grenzen mehr kennen. Jede Frage erübrigt sich. -
 
Wir fühlen es. Wir wissen es. Wir. Es ist. -
 
Wir in diesem Fluss. Es ist. Wir in diesem roten, rauschhaften Fluss. Es ist. -
 
Wir in diesem endlosen Fluss. Es ist. -
 
Keine Vergangenheit. Keine Zukunft. Es ist. -
 
Dieses Rot, das alles einschließt. Alle Farben in sich trägt. Dieses Gefühl, das alles ausfüllt. -
 
Pulsierende Rhythmen, die ineinander gleiten, die zu einer Einheit werden. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Und wieder. Wieder eine Schicht tiefer. In diesem dunklen Rot. -
 
Diese Tiefe, die uns umgibt. Die uns verschlingt. Die wir eröffnen. Die uns befreit. -
 
Bilder, die sich auflösen. Nur noch Umrisse. -
 
In dieser Realität, die wir in diesen Momenten geschaffen haben. Nur für uns geschaffen haben. -
 
In dieser Realität. In unserer Realität. -
 
Wir werden es tun. Wir werden es voller Bewusstsein tun. Voller Lust. Voller Liebe. Wir werden es tun. Wir. -
 
Wir, die wir darin aufgehen. -
 
Der Herzschlag der Trommeln, der uns begleitet. -
 
Wir, die wir darin aufgehen. Wir, die wir der Rhythmus sind. -
 
Dunkle und doch so leuchtende Sterne. -
 
Dunkel in uns leuchtend. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Deine Lippen eingetaucht in das Rot, das sich vereint. In diesem Moment, der kein Moment mehr ist. In diesem Schmerz, der gleichzeitig Lust ist. -
 
Lippen, die sich küssen. Unsere Lust. Dunkle Sehnsucht. -
 
Wir in der Wärme unserer Körpers. In diesem alles durchströmenden Fluss. -
 
Meine Zunge wie sie eindringt. Wie sie öffnet. Deine Beine öffnet. Deine Lippen öffnet. -
 
Meine Zunge wie sie Deine Perle streichelt. Sie eintauchen lässt in dieses Rot. -
 
Und ich genieße Dein rauschhaftes Atmen, wie es sich mit meinem vermischt. -
 
Die Zunge wie sie kreist, wie sie streichelt. Wie sie quält, wie sie liebt, wie sie befreit. -
 
Lust, die unsere ist. -
 
Dein roter Körper. Das Leuchten in Deinen Augen. -
 
Deine Finger, wie sie mich umschließen. Deine Lippen, wie sie mein Glied umschließen. Das Rot, wie es meine Lust umschließt. -
 
Dein Blick als Du mich bittest einzudringen. -
 
Die Tiefe unserer Sehnsucht. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Während wir zu einer Einheit werden. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Während wir zu einer Einheit werden. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
In Liebe darfst Du mich töten. Sage ich ohne Worte. Sagst Du in Deinem Blick. -
 
Und wir lieben uns. In diesem Fluss. In diesem Rausch. -
 
In diesem Traum. In dieser Wirklichkeit. -
 
In dieser Endlichkeit. In dieser Endlosigkeit. -
 
In Liebe darfst Du mich töten. -

Und wir lieben uns. Und wir wollen es. Wir beide wollen es. -
 
Keine Grenzen mehr. Wir wollen es. -
 
Wir lieben uns. -
 
In diesem roten Fluss. Diesem Strom. Diesem Meer. In dem wir fließen, wohin wir wollen. -
 
Wir brauchen keine Worte mehr. Stellen uns keine Fragen mehr. Sind nicht länger auf der Suche nach Antworten. -
 
Es gibt keine Antworten mehr, keine Fragen. Es ist. -
 
Es ist. In uns, um uns, wir darin. -
 
Es ist. -
 
Wir in diesem Raum. Diesem roten, überströmten Raum. Dieser Fluss, der zu einem Meer wird. Dieser endlose Strom unserer Liebe. -
 
Ja, In Liebe darfst Du mich töten. -
 
Wir werden es tun. Wir werden es voller Bewusstsein tun. Voller Lust. Voller Liebe. Wir werden es tun. Wir. -
 
Aufgehen in dieser Wirklichkeit. Es gibt keine Grenzen mehr. -
 
Wir lieben uns. Voller Lust. Voller Schmerz. Voller Tiefe. Endloser Tiefe. -
 
In diesem roten Raum tanzen wir zum Rhythmus der Trommeln. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Die Masken wie sie sich neu zusammensetzen, ihre äußere Form wandeln. Das eigentliche Gesicht offenbaren. -
 
Es ist. -
 
Rot. Roter Raum. In diesem roten Raum. -
 
Wir sterben in unserer Lust. Leben in unserer Lust. Töten uns in unserer Lust. Werden wiedergeboren in unserer Lust. Von uns. In uns. Auf ewig. -
 
Auf ewig. -
 
Rot. Roter Raum. In diesem roten Raum. -
 
Wir in diesem Rot. Es ist. Wir. Es ist. -
 
Wir in diesem Rot. Ein Ritual des Lebens. Keine Grenzen. Aufgehen. Wiedergeboren. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Das Rot Deines Körpers. Das Rot das mich umschließt. Das Rot unseres Blutes. -
 
Rot. Roter Raum. In diesem roten Raum. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Dunkle und doch so leuchtende Sterne. -
 
Dunkel in uns leuchtend. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Dunkles Sonnenlicht. Mondblut. Roter endloser Rhythmus in uns. -
 
Wir sind das Rot. -
 
In uns. -
 
 
- 02.12.00 - Für San -

Wolfgang Sterneck - www.sterneck.net
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